SIS x-clear AG

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Assigned Business Partner (ABP)
ABPs nutzen die Kontoverbindungen eines Business-Partners der SIX SIS, ohne selbst einen Vertrag mit der SIX SIS zu haben.
Basel II
Revidierte Fassung des Basler Abkommens aus dem Jahr 1988 (vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht erlassenes Regulierungswerk mit dem Titel "Internationale Konvergenz der Eigenkapitalmessung und Eigenkapital-anforderungen"). Das Abkommen beinhaltet im Rahmen der Risikoerfassung bei den Eigenmittelvorschriften eine Auswahl an Messverfahren als Grundlage zur Eigenmittelberechnung. Des Weiteren bewirkt das Aufsichtsverfahren die Verstärkung einer individualisierten, qualitativen Aufsicht. Der 3. Punkt betrifft die Marktdisziplin: Hier soll durch differenzierte Transparenzvorgaben eine regulierende Reaktion des Marktes erreicht werden.

Die drei Säulen von Basel II sind:
  • Mindestkapitalanforderungen: Kreditrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko

  • Überprüfung durch Aufsicht: Flexibilität innerer Lösungen

  • Förderung der Marktdisziplin: Transparenz, Selbstdisziplin durch Offenlegung
Belehnungswert (Belehnung)
Ausmass der Anrechnung einer Sicherheit als Pfand zur Sicherstellung eines Kredites. Die Belehnungsgrenze bezeichnet den relativen Wert einer belehnungsfähigen Sicherheit, den ein Kreditgeber maximal als Deckung für einen Kredit anzurechnen bereit ist.
Benchmark (Benchmarking)
Massstab, Vergleichs- bzw. Referenzgrösse z.B. Aktienindex, Kurs oder Rendite einer repräsentativen Anleihensobligation, zur Messung der Performance einer Anlage oder eines Portfolios.
Blue Chip(s)
Aktien bonitätsmässig erstklassiger Gesellschaften mit starker Ertragskraft, günstigen Wachstumsaussichten und hohem Rating.
Bonität
Sagt alles über die Kreditwürdigkeit, die "Qualität" der Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens (Schuldners) sowie die Sicherheit einer Geldforderung aus. Spezialisierte Gesellschaften (Rating-Agenturen) "messen die Bonität" einer Gesellschaft oder öffentlich-rechtlichen Körperschaft nach einheitlichen Massstäben.
Buyer Elections
Wahlmöglichkeiten im Zusammenhang mit Corporate Actions/Special Actions. Diese bestehen für Käufer auf offenen Transaktionen mit der SIX x-clear AG als Verkäuferin (siehe auch Voluntary-Corporate-Actions/Mandatory Corporate Actions with Options).
Buy-in
sich eindecken"; (> Wertschriftenkauf); Zwangskauf
Cap
Obergrenze; Caps (und Floors) stellen z.B. eine Versicherung gegen steigende bzw. (fallende) Zinsen bei Investitionen dar. Der Cap-Käufer ist längerfristig - gegen Zahlung einer Prämie – hinsichtlich einer oberen Zinsgrenze abgesichert. Das heisst, die Zinsbelastung aus dem Zinsgeschäft übersteigt eine festgelegte Zinsobergrenze (Strike) während der Laufzeit des Caps nicht.
Central Counterparty (CCP)
Juristische Person, die zwischen die Handelsparteien eines Wertpapiergeschäfts tritt und für jeden Käufer zum Verkäufer und für jeden Verkäufer zum Käufer wird. Das Gegenparteirisiko der Handelspartner wird auf die CCP übertragen, diese garantiert gewöhnlich auch für die Anonymität der zwei Gegenparteien einer Transaktion.
Central Securities Depository (CSD)
CSDs haben ihre Kernkompetenzen in der zentralisierten Abwicklung von Wertpapiergeschäften und in der Sammelverwahrung von Wertschriften.
Clearing (Wertschriftenclearing)
Gegenseitige titel- und geldmässige Verrechnung und Bewertung der an der Börse getätigten Wertschriftentransaktionen bei gleichzeitiger Einforderung von Sicherheiten durch eine Zentrale Gegenpartei. Dies hat zur Folge, dass nur die sich zugunsten oder zulasten eines jeden Handelspartners ergebenden Salden (Saldo) gutgeschrieben bzw. belastet werden. Dadurch wird nicht nur die technische Abwicklung der Wertschriftengeschäfte erleichtert, sondern es werden auch die Buchungen auf ein Minimum reduziert.
Clearing-Account
Die offenen Positionen eines Mitglieds der SIX x-clear werden in Clearing-Accounts erfasst.
Close-Out-Netting (= Liquiditätsnetting)
Gegenseitige Aufrechnung infolge der ausserordentlichen Beendigung einer Handelsbeziehung.
Collateral
Sicherheiten, Hinterlagen; dienen der Risiko-Reduktion.
Collateral-Accounts
Hinterlagen-Konten/Depots.
Default
Das Nichterfüllen einer vertraglichen Verpflichtung. Unter welchen Umständen eine vertragliche Verpflichtung als nicht erfüllt gilt, legen die Bestimmungen der SIX Swiss Exchange Europe, der SIX Swiss Exchange und der SIX x-clear fest.
Default-Fund
Dieser Fond bei der SIX x-clear AG dient als Sicherheit (Geld oder Effekten) für nicht vorhersehbare Risiken und Verluste (insbesondere des systemischen Risikos, Dominoeffekt).
Defense-Line
Sicherheits-Dispositiv: Es bestehen neben der Initial Margin, der Variation-Margin sowie dem Default-Fund weitere Möglichkeiten seitens der SIX x-clear AG, um Verluste aufzufangen.
Eidgenössische Bankenkommission (EBK)
Seit 1935 tätige, vom Bundesrat gewählte, von der eidgenössischen Verwaltung und der Schweizerischen Nationalbank unabhängige Aufsichts- und Vollzugsinstanz des Banken- und des Anlagefondsgesetzes.
Elective-Corporate-Events
Verwaltungshandlungen mit Wahlmöglichkeit; Beispiele sind Übernahmeofferten, Rückkaufofferten, Bezugsrechtsemissionen/Kapitalerhöhungen. Bei Elective-Corporate-Events besteht bei noch nicht abgewickelten Geschäften die Möglichkeit einer Buyer Election. Das genaue Vorgehen hängt davon ab, ob es sich um eine freiwillige Verwaltungsoperation (Voluntary Corporate Action) oder eine zwingende Verwaltungsoperation mit Optionen (Mandatory Corporate Action with Options) handelt.
Euroclear
1968 von Morgan Guaranty Trust Co. New York gegründete, in Brüssel domizilierte Clearing-Organisation für Eurobonds. Mit dem heutigen Euroclear-System können nationale und internationale Transaktionen für Wertpapiere wie Obligationen, Aktien und Anlagefonds abgewickelt werden. Zusätzlich zu ihrer Rolle als International Central Securities Depository (ICSD) agiert Euroclear als Central Securities Depository (CSD) für niederländische, französische, irische und britische Wertpapiere.
Euroclear UK & Ireland Limited (EUI)
Euroclear UK & Ireland Limited ist die Central Securities Depository (CSD) für den britischen Markt und irische Beteiligungspapiere. Sie bietet Echtzeit-Abwicklung für eine grosse Palette von Wertpapieren privater Unternehmen sowie Staatsanleihen an. Dazu gehören Titel, die an der Londoner Börse, der irischen Börse oder der SIX Swiss Exchange Europe kotiert sind.

Euroclear UK & Ireland Limited betreibt das 1996 in Betrieb genommene Realtime-Abwicklungssystem CREST für englische, irische und internationale Wertschriften und Staatsanleihen.
Floor
Untergrenze, z.B. garantierte Zinsuntergrenze bei Investitionen.
Gegenparteirisiko
Risiko, dass der Handelspartner wegen Zahlungsunfähigkeit ausfällt und dadurch ein Verlust resultiert.
General-Clearing-Member (GCM)
Börsenmitglied, das zum Clearing der eigenen Geschäfte, der Geschäfte seiner Kunden sowie der Geschäfte von Börsenteilnehmern ohne Clearing-Lizenz (NCM) berechtigt ist.
Haircut
Sicherheitsabschlag, welcher der Differenz zwischen dem Marktwert einer Effekte und deren Belehnungswert (Wert als Sicherheit) entspricht.
Individual-Clearing-Member (ICM)
Börsenmitglied, das zum Clearing der eigenen Geschäfte sowie derjenigen seiner Kunden berechtigt ist. Hierunter fallen auch konzerninterne Geschäfte für die übrigen mit dem Konzern verbundenen Gesellschaften, sofern das Mitglied innerhalb des Konzerns zu 100% konsolidiert ist und die übrigen Konzerngesellschaften über keine Bewilligung als Effektenhändler und/oder über eine Börsenzulassung verfügen.
Initial Margin
Zu hinterlegende Anfangsmarge, auf welche zurückgegriffen wird, falls die mehrmals täglich berechnete Variation-Margin nicht ausreicht, entstandene Tagesverluste auszugleichen.
International Central Securities Depository (ICSD)
ICSDs wickeln Geschäfte im internationalen sowie in bestimmten lokalen Märkten, meist mittels einer direkten oder indirekten (über lokale Banken) Vernetzung zu CSDs, ab.
Locked-in-Transaktionen
Börsengeschäfte, die von einer Handelsplattform elektronisch an ein Abwicklungssystem weitgeleitet werden, ohne dass die Handelsdaten verändert werden können. Es ist keine manuelle Intervention zwischen Abschluss und Abwicklung mehr möglich.
LCH.Clearnet Ltd. (LCH)
Tochtergesellschaft der englischen LCH.Clearnet Group, welche der Regulierung der Financial Services Authority (FSA) unterliegt und als Zentrale Gegenpartei an folgenden Börsen fungiert: IPE (International Petroleum Exchange), LIFFE (London International Financial Futures Exchange), LME (London Metal Exchange) und LSE (London Stock Exchange) sowie SIX Swiss Exchange Europe.
Mandatory Corporate Actions
Bei der Ausschüttung auf offene Transaktionen wird zwischen zwei Kategorien von Corporate Actions unterschieden: Mandatory Corporate Actions und Verwaltungsoperationen mit Wahlmöglichkeit (Elective-Corporate-Events). Bei Mandatory Corporate Actions werden Forderungen (Kompensationen) zwingend und automatisch gemäss den lokalen Marktregeln geltend gemacht und ausgeführt, beispielsweise bei Bardividenden oder Gratisaktien.
Mandatory Corporate Actions with Options
Mandatory Corporate Actions with Options beinhalten eine standardmässig festgelegte Ausführung, welche ohne Intervention seitens des Aktionärs vonstatten geht. Der Aktionär kann jedoch eine davon abweichende Ausführung verlangen. Die standardmässige Ausführung wird dem Aktionär durch SIX Swiss Exchange Europe und/oder die SIX x-clear vorgängig angezeigt. Mandatory Corporate Actions with Options werden weiter unterteilt in Ausschüttungen und Reorganisationen (Reorganisations). Ausschüttungen können zum Beispiel Aktiendividenden oder Schemes of Arrangement sein, während es sich bei den Reorganisationen beispielsweise um Call-Payments, Zeichnungen von Bezugsrechten, sowie ebenfalls um gewisse Schemes of Arrangement handelt. Die Möglichkeit einer Buyer Election besteht nur bei Reorganisationen, nicht bei Ausschüttungen.
Manufactured Dividends
Kompensationen im Euroclear-System mit Verkäufern, welche die Kompensation, die sie an den Käufer liefern sollten, nicht vorgängig erhalten haben. Diese Kompensationen werden manuell, das heisst ausserhalb des Systems, zwischen Verkäufer und Käufer abgewickelt.
Margin(s) (= Marge(n))
Sicherheitsleistungen.
Margin-Call
Nachschusspflicht zur notwendigen Erhöhung der Margenhinterlagen; das heisst, falls die Margin-Anforderungen höher sind als der Wert der hinterlegten Sicherheiten, wird automatisch in Echtzeit ein Margin-Call ausgelöst und die Differenz eingefordert.
Mark-to-Market (-Bewertung)
Eine tägliche Neu-Bewertung der Nettopositionen anhand der aktuellen Kurs-/Marktentwicklungen (zur Berechnung der täglichen Gewinne oder Verluste auf der entsprechenden Position).
Netting
Das Verrechnen von Handelsverpflichtungen beispielsweise aus dem Wertpapiergeschäft durch eine zentrale Gegenpartei. Durch das Verrechnen von Wertpapierlieferungen und Zahlungsverpflichtungen wird die Anzahl der Abwicklungsvorgänge reduziert.
Nettoposition
Gesamtpositionen eines Mitglieds der SIX x-clear; ergeben sich aus der Aufrechnung der Kauf- gegen die Verkaufspositionen.
Non-Clearing-Member (NCM)
Börsenteilnehmer, die nicht Mitglied der SIX x-clear AG sind, aber über ein GCM am Clearing teilnehmen.
Offene Positionen
Sämtliche nicht abgewickelten Transaktionen im Clearing-Account eines Mitglieds werden pro ISIN und Transaktionswährung in einer so genannten "offenen Position" zusammengefasst.
Offene Verträge
Einzel-Verträge, die zwischen der SIX x-clear AG und dem Mitglied aufgrund des Open Offers entstanden sind bzw. durch Off-Order-Book-Trades entstandene Verträge, die aber noch nicht fällig oder noch nicht erfüllt sind.
Open Offer
Angebot der SIX x-clear AG an ihre Mitglieder, in die aufgrund des Matchings an der SIX Swiss Exchange Europe oder SIX Swiss Exchange zusammengeführten Börsenaufträge zwischen Mitgliedern bzw. NCMs als Zentrale Gegenpartei einzutreten.
Order-Routing-System
Elektronisches System, das Kauf- und Verkaufaufträge aufgrund definierter Vorgaben an bestimmte Handelspartner, Settlement-Organisationen und Zentrale Gegenparteien weiterleitet.
Pfandrecht (irregulares/reguläres)
Recht, das zur Sicherung einer Forderung an einer fremden Sache oder Forderung (Pfandgegenstand, Pfandobjekt) dient.
Post-Trade-Anonymität
Die Anonymität der Geschäftspartner wird durch die Zentrale Gegenpartei vollständig gewährleistet; das Clearinghaus nimmt eine intermediäre Stellung zwischen den Handelsparteien ein.
Rating
Standardisierte Beurteilung der Bonität von Schuldnern, Unternehmen, Banken oder Staaten bzw. der von ihnen herausgegebenen Wertpapiere durch spezialisierte Agenturen (z.B. Moody's, Standard & Poor's, Fitch); Rating kann auch bankintern erfolgen.
Reconciliation
Das Abstimmen, das Abgleichen bzw. das Matching von zwei ausführungsfähigen Börsenaufträgen im Wertschriftenhandel.
Risk Management
Identifikation, Quantifizierung und Kontrolle von Risiken im Sinne einer Dienstleistung zur Begrenzung derer Risiken durch Einsatz verschiedener Absicherungsinstrumente.
Risiko-Bucket(s)
Mit den Risiko-Buckets werden die bei der SIX x-clear offenen Titel in verschiedene Risikoklassen eingeteilt. Abhängig vom Value-at-Risk (VaR) und damit vom Marktrisiko eines clearingfähigen Titels wird dieser einem Risiko-Bucket zugeordnet. Für Titel, die sich im selben Bucket befinden, wird derselbe Prozentsatz für die zu hinterlegende Initial Margin angewendet. Riskantere Titel werden höheren Risiko-Buckets zugeordnet und müssen somit stärker besichert werden.
Risiko-Koeffizient
Wert, der bei einem Mindestrating von A- des Mitglieds der SIX x-clear standardmässig 1.0 beträgt, der sich aber bei einem tieferen Rating entsprechend erhöhen kann. Der Koeffizient beeinflusst die Höhe der Total Margin.
SECOM-System
Das Settlement Communication System (früher: SEGA Communication System) ist eine technische Plattform für die Abwicklung von nationalen und internationalen Wertpapiergeschäften. SECOM ermöglicht als eines der wenigen Systeme weltweit die Abwicklung in Echtzeit (Real-Time) und ist mit anderen Systemen vernetzt (z. B. SIX Swiss Exchange und Swiss Interbank Clearing).
Securities Lending & Borrowing (SLB)
Wertschriftenausleihe auf bestimmte oder unbestimmte Zeit gegen Erhalt einer Gebühr und das Bereitstellen von Sicherheiten.
Settlement
Mit Settlement wird die Abwicklung bzw. Erfüllung von Wertschriftentransaktionen bezeichnet.
Settlement-Netting
Aufrechnen von Liefer- und Zahlungsverpflichtungen.
Shaping
Aufteilen der Netto-Transaktion in kleinere Netto-Transaktionen, falls der Geldbetrag der ursprünglichen Transaktion einen bestimmten Grenzwert überschreitet. Erleichtert den Zahlungsvorgang.
SIX Swiss Exchange Europe
Die paneuropäische Blue-Chip-Börse nahm am 25. Juni 2001 unter dem Namen virt-x den Betrieb auf und wurde am 3. März 2008 umbenannt in SWX Europe Limited. Rund 600 europäische Blue Chips aus 15 europäischen Ländern in 6 Währungen werden neben den Schweizer Blue Chips an der SIX Swiss Exchange Europe gehandelt. Die Swiss Value Chain (SIX Swiss Exchange, SIX SIS, SIC/euroSIC) gewährleistet die Abwicklung der an der SIX Swiss Exchange Europe gehandelten Wertschriften. Die Abwicklungsstruktur für die SIX Swiss Exchange Europe ist in ein von der SIX SIS entwickeltes Trade-Routing-System eingebunden. Die Transaktionen gelangen hierbei als so-genannte Locked-in-Trades automatisch und sekundenschnell in das System der SIX SIS. Dieses leitet anhand der entsprechenden Kundenvorgaben die Instruktionen an die gewünschten Abwicklungsorganisationen SIX SIS, Euroclear UK & Ireland Limited oder Euroclear weiter.
SIX Swiss Exchange
Schweizer Handelsplatform für Equities des Mid- und Small-Cap-Segments. Darüber hinaus werden auf der SIX Swiss Exchange-Plattform auch Anleihen (Schweizer Franken Bonds und Eurobonds), traditionelle Anlagefonds, Exchange Traded Funds (ETFs, sogenannte börsengehandelte Indexfunds) sowie verbriefte Derivate gehandelt. Gemessen am Handelsumsatz betreibt die SIX Swiss Exchange das grösste Marktsegment für kotierte und börsengehandelte Warrants in Europa.
Splitting
Während Shaping sich am Geldbetrag einer Transaktion orientiert, bezieht sich Splitting auf die Titelverfügbarkeit am Abwicklungstag. Splitting ist die Voraussetzung für Buyer Elections auf Teilmengen einer Transaktion. Oder es erleichtert das Aufteilen von Wertschriftenlieferungen. Der Split-Auftrag wird normalerweise von einer Lieferpartei aufgegeben, die über ungenügende Titel-Positionen verfügt.
("erweiterte") Swiss Value Chain
Vernetzung von SIS (SECOM), Schweizer Nationalbank (SIC) und Schweizer Börse (SIX Swiss Exchange).
Total-Margin
Das Total aller Margenanforderungen = Initial Margin x Risiko-Koeffizient + Variation-Margin
Variation Margin
Zusätzliche Mittel, die zur Aufrechterhaltung der Marge (siehe Initial Margin) eingefordert werden. Am Ende und während des Handelstages erfolgt die Bewertung der einzelnen offenen Positionen anhand ihres täglichen Settlement-Preises und der Differenz zum Tagesendwert dieser Positionen des Börsenvortages bzw. zu den aktuellen Marktpreisen. Je nachdem ob ein Gewinn oder ein Verlust resultiert, hat dies eine Belastung oder Gutschrift zur Folge. Die Variation Margin ergibt sich aus dem Resultat der Mark-to-Market-Bewertung der Nettopositionen aller Offenen Verträge pro Effekte des Mitglieds.
virt-x
Die paneuropäische Blue-Chip-Börse virt-x wurde am 3. März 2008 umbenannt in SWX Europe Limited.
Voluntary Corporate Actions
Voluntary Corporate Actions sind Corporate Actions, bei denen der Aktionär selber aktiv werden muss, wenn er entsprechende Titelbestände hält. Die wichtigsten Beispiele hierfür sind Übernahmeofferten und Voluntary Conversions/ Redemptions (freiwillige Umwandlungen/Rückzahlungen). Bei Voluntary Corporate Actions sind Buyer Elections möglich.
Zentrale Gegenpartei
siehe Central Counterparty, CCP

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